Sowohl E.ON als auch RWE spalteten sich im vergangenen Jahr auf. Die so entstandenen Tochterunternehmen sorgen derzeit für Übernahme-Phantasien.Während RWE vor allem die Zukunftsgeschäfte in die Innogy auslagerte und so wenigstens einem Teil des ehemaligen Gesamtkonzerns eine gute Zukunft ermöglichte, sah es bei E.ON anders aus.

Dort wurde in der neuen Tochter so wie im verbleibenden Rumpfkonzern toxisches Material gelagert. Altlasten, die Gewinne auffressen, Risiken, die sich früher oder später manifestieren könnten. Kein guter Start für E.ONs Uniper.

Innogy und Uniper: Übernahme-Phantasien beflügeln die Aktien!

 

Mick Knauff im Video

 

E.ON & RWE spalten sich auf

Sowohl E.ON als auch RWE spalteten sich im vergangenen Jahr auf. Die so entstandenen Tochterunternehmen sorgen derzeit für Übernahme-Phantasien.Während RWE vor allem die Zukunftsgeschäfte in die Innogy auslagerte und so wenigstens einem Teil des ehemaligen Gesamtkonzerns eine gute Zukunft ermöglichte, sah es bei E.ON anders aus.

Dort wurde in der neuen Tochter so wie im verbleibenden Rumpfkonzern toxisches Material gelagert. Altlasten, die Gewinne auffressen, Risiken, die sich früher oder später manifestieren könnten. Kein guter Start für E.ONs Uniper.

 Video: Mick Knauffs zu Uniper und Innogy – Was jetzt wichtig ist

RWEs legt dank Innogy zu

RWE legte zuletzt die Jahreszahlen für 2016 vor. Dass die nicht gerade berauschend sein werden, war vorher klar. Vermutlich auch deshalb konnte RWEs Aktienkurs nach der Bekanntgabe um 8% zulegen. Das ist jedoch nicht RWEs Verdienst. Es war Innogy, an der RWE noch 77% der Anteile hält, die die RWE-Aktionäre begeisterte.

Dank Innogy soll RWE in diesem Jahr erstmals seit 5 Jahren wieder steigende Gewinne vermelden können. Außerdem ist der Verkauf von bis zu 26% der Innogy-Aktien möglich. Als potentieller Käufer kommt der französische Konzern Engie, früher bekannt unter GDF Suez, in Betracht. Fünf Milliarden Euro könnte das in die Kassen von RWE spülen. Oder auch mehr. Innogy ist ein relativ attraktiver Übernahme-Kandidat, um den sich noch mehr Käufer reißen könnten.

Ein Bietergefecht ist denkbar und würde natürlich RWEs Verkaufserlöse erhöhen. Doch noch sind das Spekulationen bzw. Übernahme-Phantasien. Aktionäre der ersten Stunde werden von Innogy trotzdem nicht begeistert sein. Seitdem fiel der Aktienkurs um 10% in einem ansonsten positiven Gesamtumfeld.

Eine Übernahme würde also wahrscheinlich nur zu einer Performance führen, wie sie auch ein DAX-ETF seit dem Börsengang der Innogy eingebracht hätte. Interessanterweise lief es bei Uniper deutlich besser. Dort kamen Aktionäre der ersten Stunde bis heute auf rund 30% Gewinn.

 

 

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