Dividenden Aktien2018-10-25T10:27:40+00:00

Dividenden-Aktien

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Dividenden-Aktien sind das A & O eines guten Portfolios. Auf dieser Seite finden Sie die besten und beliebtesten Dividenden-Aktien-Tipps und -Reports – exklusiv & kostenlos von Börsenexperten für Sie analysiert. Zusätzlich können Sie weiter in das Thema Dividenden-Aktien eintauchen und erfahren wichtige Tipps, um noch erfolgreicher an der Börse zu werden.

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Das 1×1 der Dividenden-Aktien 

Dividenden sind historisch betrachtet zu einem großen Anteil für hohe Aktien-Renditen verantwortlich. Dennoch unterschätzen viele Anleger den Wert von Dividenden immer wieder. Wie groß der Renditebeitrag aus Dividenden sein kann, werden Sie gleich mit Erstaunen feststellen. Zu Beginn aber befassen wir uns mit einer Einleitung in die Thematik: Was sind überhaupt Dividenden?

Was ist eine Dividenden-Aktie?

Als Dividende bezeichnet man einen Teil des Gewinns, den eine Aktiengesellschaft an ihre Aktionäre oder auch eine Genossenschaft an ihre Mitglieder ausschüttet. Sie partizipieren neben dem reinen Aktien-Wertpapier somit an einer weiteren Beteiligung: dem unternehmerischen Gewinn.

Die Dividende als Form der Gewinnausschüttung ist nicht bei allen Aktiengesellschaften gegeben. Die Höhe einer ausgezahlten Dividende schwankt von Gesellschaft zu Gesellschaft. Der „Volksmund“ bezeichnet Aktien, die sich durch eine überdurchschnittlich hohe Dividende auszeichnen, als Dividenden-Aktien.

Wie berechnet sich die Dividenden-Rendite?

Die Dividenden-Rendite ergibt sich aus der Division der Dividende durch den aktuellen Aktienkurs multipliziert mit 100. Sie gibt die Verzinsung des investierten Kapitals je Aktie in Prozent an. Als Formel dargestellt sieht dies dann wie folgt aus:

Dividende x 100 % = Dividenden-Rendite
Aktienkurs

Welchen Vorteil bringt eine Dividenden-Rendite?

Sie benötigen die Dividenden-Rendite, um einen Bezug zwischen dem Betrag der Dividende und dem dazugehörigen Aktienkurs herzustellen. Dieser Bezug ist deshalb wichtig, weil ansonsten möglicherweise eine vom Betrag her hohe Dividende schnell einen falschen Eindruck erwecken kann. Beispiel:

Liegt die Dividende bei 5 Euro und der Aktienkurs bei 100 Euro (Dividenden-Rendite 5%), ist die Rendite nicht so hoch wie bei einer optisch niedrigen Dividende von 1 Euro und einem Aktienkurs von 10 Euro (Dividenden-Rendite 10%).

Daneben ist Folgendes wichtig: Wenn ein Unternehmen regelmäßig die Dividende steigert, erhöht sich für Sie automatisch Jahr für Jahr Ihre Dividenden-Rendite, da Ihr Einstandskurs immer gleich bleibt.

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Wie erkennen Sie gute Dividenden-Aktien?

Gute Dividenden-Aktien lassen sich durch einige Merkmale gut erkennen. Dieser Leitfaden hilft Ihnen dabei, diese Premium-Dividenden zu finden:

  • Bei Dividenden-Aktien handelt es sich oft um Firmen mit tendenziell konservativeren und konstanteren Geschäftsmodellen. Dies bedeutet, dass die Geschäftstätigkeiten der entsprechenden Firmen wenigerunvorhergesehenen Einflüssen unterliegen als etwa bei kleinen Wachstumsaktien.

  • Dies führt zu einem konstanteren und ruhigeren Kursverlauf. Technisch gesprochen weisen Dividendenaktien somit oft ein niedriges Beta auf (Beta = Kennzahl, die angibt, wie volatil sich eine Aktie im Verhältnis zum Gesamtmarkt bewegt). Dies ist ein Kriterium, was Sie für die Suche nach Dividenden-Aktien nutzen können. Hierzu eignen sich Aktienscanner besonders gut.
  • Bei Wachstumsaktien achten Sie primär darauf, welches Potential ein Unternehmen hat seinen Einfluss und Marktanteil bzw. seine Gewinne zu vergrößern. Bei Dividenden-Aktien ist besonders wichtig wie stabil die Dividende ist.
  • Als Dividenden-Aktien-Anleger achten Sie darauf, wie die Historie einer Dividendenentwicklung von Aktien ist. Hat das Management der entsprechenden Aktie die Dividende regelmäßig erhöht? Musste es die Dividende sogar zwischenzeitlich aussetzen? Welche Entwicklungen waren dafür verantwortlich?
  • Wichtig ist neben Entwicklung und Stabilität die “Gesundheit” einer Dividende. Eine Unsitte einiger Unternehmen ist es, Dividenden aus Kapitalbeständen auszuzahlen, obwohl die Gewinnlage es eigentlich nicht zulassen würde. Damit soll die Flucht von Anlegern aus den betroffenen Wertpapieren vermieden werden. Jedoch schadet sich ein Unternehmen mit genannter Praxis selbst, da es sich die Dividende sozusagen „aus dem Fleisch“ schneidet.
  • Als Anleger setzen Sie mit Dividenden-Aktien weniger rein auf spektakuläre Kursgewinne, sondern mehr auf eine kontinuierliche Entwicklung und den Zinseszins-Effekt. Dies erreichen Sie durch das Reinvestieren von Dividenden (mehr dazu weiter unten).

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Wann wird eine Dividende ausgezahlt? 

Eine Dividendenausschüttung kann jährlich (z.B. nach Ablauf eines Geschäftsjahres) erfolgen, auch quartalsweise oder monatliche Auszahlungen sind möglich. In Deutschland üblich ist die jährliche Dividendenauszahlung. In den USA sind beispielsweise quartalsweise Dividendenauszahlungen weitaus verbreiteter. Wann genau die Dividenden der einzelnen Unternehmen ausgeschüttet werden, können Sie hier nachlesen.

Gewöhnlich erfolgt die Dividendenauszahlung am Tag nach der Hauptversammlung.

Wie hoch ist eine Dividende?

In diesem Zusammenhang wird auch oft von der Ausschüttungsquote gesprochen. Die Ausschüttungsquote ist einfach zu verstehen: Es handelt sich dabei um den prozentualen Anteil der ausgeschütteten Dividendensumme am Unternehmensgewinn.

Eine Ausschüttungsquote von 20% bedeutet, dass 20% des erzielten Gewinns in Form von Dividenden auf den Konten der Aktionäre landen und dass die restlichen 80% im Unternehmen verbleiben.

Bei einer Ausschüttungsquote von 50% wird die Hälfte des Gewinns ausgeschüttet, bei einer Ausschüttungsquote von 100% wird alles ausgeschüttet. Wenn ein Unternehmen 50% der Gewinne in Form von Dividenden ausschüttet und 50% für spätere Investitionen zurückhält, ist dies eine gute und ausgewogene Quote. Ausnahmen kann es zum Beispiel geben, wenn ein Unternehmen über einen sehr hohen Kassenbestand verfügt. In beschriebenem Fall darf die Ausschüttungsquote auch höher sein. In diesem Jahr ist ein Trend der DAX Konzerne zu höheren Dividenden zu erkennen.

Dabei legt der Vorstand bzw. Aufsichtsrat in einer Empfehlung die Höhe der Dividende fest. Diesen Vorschlag muss die Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit absegnen.

Wer erhält eine Dividende?

Für Sie als Aktionär in der Planung Ihrer Geldanlage wird dabei wesentlich, ob Sie am Tag vor der Hauptversammlung die entsprechende Aktie in Ihrem Wertpapierdepot verbucht hatten. Besitzen Sie mindestens eine Aktie zum Stichtag, partizipieren Sie von der Auszahlung.

Warum sind Dividenden-Aktien wichtig für das eigene Depot?

Wie sollten Sie am besten mit Dividenden Aktien bei der Geldanlage umgehen, wenn Sie eine hohe Rendite erzielen möchten? Eine Strategie, die Sie auch in Börsenmedien nachverfolgen können, ist das Reinvestieren von Dividenden.

Viele Unternehmen bieten hierzu Programme an, die Sie als Aktionär direkt veranlassen können. Statt Bargeld erhalten Sie weitere Aktienanteile der Unternehmung und vergrößern somit kontinuierlich Ihren Anteil am Unternehmen. Wenn Sie ferner den Zinseszinseffekt berücksichtigen, vergrößern sich Ihre Anteile über die Jahre stark. Denn für Ihre neuen Anteile erhalten Sie selbstverständlich ebenfalls Dividende.

Vielleicht fragen Sie sich an dieser Stelle, ob sich Dividenden für Sie tatsächlich lohnen? Betrachten wir ein kleines Zahlenbeispiel. Vereinfachen wir stark und nehmen an, die Aktie XY bietet Ihnen 20 Jahre lang im Schnitt 7% Performance pro Jahr. Damit hätten Sie nach 20 Jahren einen Kursgewinn von 286% realisiert – ganz ohne Dividende.

Gehen wir zusätzlich von einem durchschnittlichen Dividendenertrag von 2% pro Jahr aus, den Sie stetig investieren, dann ergeben sich ganze 475% Gewinn nach 20 Jahren. Alleine durch Dividenden und den Zinseszinseffekt ergibt sich ein deutlicher Mehrertrag (im Beispiel 189% zusätzlicher Gewinn). Aus strategischer Sicht macht es beim längerfristigen Portfolioaufbau durchaus Sinn, Dividenden als festes Strategieelement mit einzubeziehen. Wie im Rechenbeispiel zu sehen, wird Ihr Portfolio langfristig eine deutlich erhöhte Performance aufweisen.

Beziehen Sie daher bei Ihren Anlagezielen und -planung den Zinseszinseffekt durch Dividenden mit ein. Bereits kleine, regelmäßige Ausschüttungen machen über Jahre renditeseitig bereits große Unterschiede aus.

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Welche Gefahren gehen von Dividenden-Aktien aus?

Die Dividenden mögen noch so attraktiv sein – investieren Sie nicht in Unternehmen ohne Aussicht auf steigende Gewinne. Die klassische Gewinngröße ist der Jahresüberschuss. Dieser lässt sich allerdings leicht manipulieren, außerdem sind darin viele Einnahmen enthalten, die gar nicht auf das eigentliche Kerngeschäft des Unternehmens zurückgehen. Beispielsweise steigern Erlöse aus dem Verkauf von Tochterunternehmen, von firmeneigenen Immobilien oder von Produktionsstätten einmalig den Gewinn.

Deshalb betrachten Sie bei der Aktienauswahl zusätzlich den operativen Cashflow. Diese Kennzahl verrät uns, welche Mittelzuflüsse ein Unternehmen im eigentlichen Kerngeschäft verzeichnen kann.

Unternehmen, deren Gewinn über Jahre stagniert oder gar sinkt, sollten Sie trotz hoher Dividende nicht in Ihr Depot aufnehmen. Denn bei solchen Unternehmen können Sie nicht von einem stetigen Wachstum und damit einem langfristigen Anstieg von Aktienkurs und Dividendenzahlungen ausgehen.

Wo sind die Unterschiede zwischen Vorzugsaktien und Anleihen?

Wenn Sie als Aktionär mit Ihrer Strategie auf Ausschüttungen bedacht sind, stehen Ihnen neben Dividenden-Aktien Vorzugsaktien und Anleihen als alternative Möglichkeiten zur Verfügung.

Anleihen bieten Ihnen oft weniger Kurspotential und keinen tatsächlichen Besitzanteil am Unternehmen. Vorzugsaktien bringen weitere Einschränkungen mit sich: Als Aktionär mit Vorzugsaktien haben Sie zwar ein Anrecht auf höhere bzw. bevorzugte Gewinnausschüttungen. Dies kaufen Sie aber mit dem Verzicht Ihres Stimmrechts in der Hauptversammlung.

Was sind weitere, wichtige Kennzahlen bei Dividenden Aktien?

Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV): Eine viel genutzte Kennzahl ist sicherlich das Kurs-Gewinn-Verhältnis, kurz KGV. Es hat den Vorteil, dass es sehr einfach zu berechnen ist.

Teilen Sie einfach den aktuellen Aktienkurs durch den Jahresgewinn pro Aktie (alternativ den Börsenwert des Unternehmens durch den Jahresgewinn).Dabei gilt: Je niedriger der ermittelte Wert, desto günstiger ist die Aktie.

Langfristiges Kurspotenzial und Kursbandbreite: Sie wollen mit Dividenden-Aktien nicht nur regelmäßigen Geldfluss erzeugen, sondern auch von dem Kurssteigerungspotenzial der Aktie profitieren. Zur Einschätzung des langfristigen Kurspotenzials wird zunächst der langfristig zu erwartende Gewinn pro Aktie aufgrund von konkreten Wachstumserwartungen geschätzt und anschließend mit dem langfristig zu erwartenden KGV multipliziert.

Der für diese Kennzahl unterstellte Anlagezeitraum beträgt 3 bis 5 Jahre:
langfristiges Kurspotenzial = geschätzter Gewinn pro Aktie × geschätztes KGV.

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