Heute im Blickpunkt: Das IT-Unternehmen All for One Steeb, das kürzlich gute Zahlen vorgelegt und die Mittelfristprognose aktualisiert hat.

Noch immer befinde ich mich anlässlich des Deutschen Eigenkapitalforums in Frankfurt. Für diejenigen unter Ihnen, die noch nicht wissen, um was für eine Veranstaltung es sich dabei handelt: Das Deutsche Eigenkapitalforum ist eine der wichtigsten Analysten- und Investorenveranstaltungen in Europa.

Dort stellen sich an insgesamt 3 Tagen rund 200 Unternehmen vor und es sind etwa 1.000 Analysten, Investoren und Journalisten anwesend. Für die Unternehmen, die sich vor Ort präsentieren werden, ist das Eigenkapitalforum einer der wichtigsten Termine des Jahres auf der Suche nach neuen Investoren.

Eines der Unternehmen, das vor Ort ist, um sich vorzustellen, ist der mittelständische IT-Spezialist All for One Steeb.

All for One Steeb im Kurzportrait

Die All for One Steeb AG begleitet mittelständische Unternehmen bei ihrer Digitalisierung und unterstützt sie so dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Die rund 1.600 Mitarbeiter von All for One Steeb unterstützen mittelständische Unternehmen mit digitalen Prozessen. Mit Leistungen rund um SAP und Microsoft, um IT Security und um Managed Cloud Services.

Die Lösungen für die Unternehmen: Logistik & Supply Chain, HR, Finance & Controlling, Marketing, Vertrieb oder Kundenservice. Und mit Beratung für die Themen, die sich in vielen Unternehmen durch digitale Technologien massiv wandeln: von neuen Produkten und Services bis zum Geschäftsmodell, vom Digital Workspace bis zu einer innovationsfreundlichen Führungskultur.

Dass die neue EU-Datenschutzverordnung auch Aktionäre betrifft, liegt an den Anforderungen, die für Unternehmen kaum umsetzbar sind 

Die jüngsten Zahlen im Überblick

Der IT-Dienstleister hat im Ende September beendeten Geschäftsjahr 2017/2018 seine Prognose erreicht und sich neue Mittelfristziele gesetzt. Bis zum Geschäftsjahr 2022/2023 soll der Umsatz demnach auf 550 bis 600 Mio. Euro steigen.

Die operative Gewinnmarge (EBIT-Marge) soll bis dahin 7% übersteigen. Im zurückliegenden Geschäftsjahr kletterte der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge um 11% auf 332 Mio. Euro. Ergebnisseitig fiel das Wachstum aufgrund von Investitionen in die Umstellung auf das Datenbanksystem SAP S/4 Hana, Cloud Services sowie neue Wachstumsfelder wie IT-Sicherheit geringer aus.

All for One Steeb berät mittelständische Unternehmen in IT-Fragen und wird zukünftig vor allem deshalb weiterhin stark wachsen, weil der Beratungsbedarf bei den Kunden des Unternehmens durch die fortschreitende Digitalisierung (vor allem im Mittelstand) zukünftig noch weiter ansteigen wird.

Wenn Sie hier investieren, investieren Sie in die Digitalisierung des deutschen Mittelstandes. Die All-for-One-Steeb-Aktie legte zwischen Oktober 2014 und November 2015 (also in nur 13 Monaten) von rund 26 auf 75 Euro zu. Das bedeutet ein Plus von knapp 190%! In der Folge bewegte sich die Aktie grob zwischen 50 und 75 Euro. Aktuell notiert sie bei gut 51 Euro.

Mein Fazit: Wenn das Unternehmen seine Mittelfristziele erreicht, dürfte auch die Aktie wieder in den Bereich der alten Höchststände bei 75 Euro klettern.

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2018-12-17T19:56:21+00:00Beiträge, Morriens Schlussgong, Rolf Morrien|